Als wir uns gestern in Long Beach auf den Weg machten spielte das Wetter noch nicht mit. Wegen des Dauerregens stand die Straße vor unserer Tür sowie das Parkdeck, das wir uns ausgesucht hatten, unter Wasser. Gut das wir wasserdichte Winterstiefel haben…
Es hörte zum Glück auf zu Regnen als wir auf dem Weg nach Manhattan waren.
Als erstes machten wir uns auf den Weg in die Krone der Statue of Liberty. Auf dem Weg dorthin muss man übrigens mehr Sicherheitskontrollen durchlaufen als bei einem Transatlantikflug! Erst eine Metalldetektorschranken- + Taschendurchleuchtungsstation in Manhattan, bevor es auf die Fähre geht. Dann eine Ausweiskontrolle, wo man das exklusive Armband für "Crownies", wie ein paar Ranger die Inhaber eines „crown tickets“ nannten, erhielt. Nachdem man den National Park Service mit der Gebühr für einen Spind bereichert hatte, weil man keine Rucksäcke und Taschen auf das Gelände nehmen darf, folgten eine Sprengstoffdetektorstation und eine weitere Metalldetektorschranken- + Taschendurchleuchtungsstation.
Nachdem man noch ein paar mal nach dem Armband gefragt hatte, konnten wir uns an die nach oben immer enger werdenden Treppen der Freiheitsstatur machen. Oben angekommen guckten wir durch die Kronenfenster auf den Upper Bay.
Hier seht ihr eine Kronenzacke und ein bisschen von dem Arm, der die Fackel hält:
Die Plattform im Kopf der Statur bietet Platz für ca. fünf bis achte Leute und den Ranger, der gerne auf Nachfrage sein Wissen über die grüne Dame mit Fackel und Tafel preisgibt.
Von der Plattform unter den Füßen der knapp 47 Meter hohen Figur konnten wir beobachten wie die Wolkenkratzer von Downtown Manhattan aus den Wolken auftauchten.
In der anderen Richtung zeigte sich die Verrazano-Narrows Bridge noch im Nebel. Sie ist übrigens die größte Hängebrücke der USA vor der Golden Gate Bridge in San Francisco, die ich mir demnächst mal anschauen werde.Wieder ganz unten angekommen hatten wir mittlerweile auch einen freundlicheren Himmel, der sich als Fotohintergrund eignet.
Mit im Ticketpreis enthalten ist das Museum auf Ellis Island über die Einwanderung in die USA, die viele Jahre auf dieser Insel abgewickelt wurde. Hier seht ihr die Haupthalle in der die Registrierung von neuen Ankömmlingen ablief:
Mit einer weiteren Fährenfahrt ging es dann wieder zum Battery Park und anschließend zu Fuß nach Chinatown zum Abendessen.
PS: Wer es noch nicht herausgefunden hat: Durch Anklicken, kann man die Bilder vergrößern. Besonders bei den Nebelbildern sieht man dann deutlich mehr.



No comments:
Post a Comment