10/31/2009

Complot of the photo shops

Heute Abend geht es zur Halloween Parade nach Manhatten. http://www.halloween-nyc.com
Da ich mir eh noch einen ordentlichen Blitz für meine Kamera zulegen wollte, dachte ich es wäre ein guter Zeitpunkt vor der Parade. Denn es sollen ein paar tolle Kostümbilder entstehen...
Leider gibt auf Long Island nur Shops die mein Wunschmodell 80 Dollar teuer als einige andere Shops vertreiben. Und weil es in NYC genug Photoläden gibt, wollte ich dann eben dort shoppen gehen. Es gibt da nur ein Problem: Photoläden in Manhatten gibt es nur nach folgender Wahrheitstabelle:

  Wunschmodell...
  ...gibt es zum
günstigen Ladenpreis
...gibt es 80 Dollar
teuer
... ist gerade "out
of stock"
Der Laden hat Samstags
geöffnet
nicht zutreffend zutreffend zutreffend
Der Laden hat Samstags
geschlossen
zutreffend nicht zutreffend nicht zutreffend



PS: Einige der Läden die Samstags geschlossen haben, haben dafür Sonntags offen... Leider nach der Parade!

10/28/2009

Feeling like a new man after 10k erging

Da hier die letzten Tage ziemlich viel Wasser vom Himmel kam, waren wir am Montag im New Yorks Sports Club in Long Beach. Nach ein bisschen Preis verhandeln, da wir nicht mehr so lange hier sind, haben wir mal eine große Geräterunde gemacht und alles ausprobiert. Beim Rausgehen lagen die vorbereiteten Verträge auf dem Tresen. Leider mit einer 50 Dollar Kündigungsgebühr im Text... Also haben wir erstmal nicht unterschrieben. Die zuständige Dame war auch nicht mehr da.
Heute waren wir wieder da und haben die Passage streichen lassen. Danach bin ich seit langem mal wieder zehn Kilometer auf einem Ruderergometer gefahren. Einfach ein tolles Gefühl wenn man dann runtersteigt :-)

Mit der Mitgliedschaft ist mein Schlüsselbund auch etwas amerikanischer geworden. Bislang habe ich es abgelehnt in jedem Supermarkt, dem Club beizutreten und dann nach dem Scannen eines Badges bei zukünftigen Einkäufen irgendwelche Rabatte zu erhalten. Ich habe schon bei einigen Leuten vor lauter Anhängern keinen Schlüssel mehr am Bund gesehen...
Nungut jetzt habe ich auch so ein Kärtchen mit Scancode am Schlüssel, der mir den Eintritt ins Fitness Center gewährt.

10/22/2009

About comfort – hot and cold water

Am Freitag habe ich mir überlegt einen Blogeintrag mit dem Titel “Wy do Americans love Offroads, SUVs, Pickups and other huge cars?” zu schreiben. Immer wieder fallen einem hier beachtliche Schlaglöcher auf. Diese findet man ganz unabhängig davon ob man sich auf einem Highway oder in der letzten Sackgasse bewegt. Auch die Betonplattenbauweise so mancher Straßen verpassen dem Auto mächtige Schläge. Da ist es natürlich von Vorteil ein geschmeidiges Fahrwerk unter dem Hintern zu haben. Dass Wasser bergab fließt und sich in Senken sammelt, wurde beim Bau der meisten Straßen nicht beachtet. Hier empfiehlt es sich natürlich auch mit einem Gefährt der entsprechenden Größe (und Unterbodenhöhe) unterwegs zu sein, dass die Fahrgastzelle auch bei größeren Senken trocken bleibt. Wir sind zwar mit unserem kleinen Prius noch nicht nass geworden, aber solche Dinge würde man in Deutschland einfach nicht so leicht finden.Den Ausschlag mal etwas über Straßenverhältnisse zu schreiben, gab mir dann der Freitag morgen. Wir wollten zur Arbeit und unser Auto stand im Wasser! Eine der Durchgangsstraßen, an der wir geparkt hatten, stand unter Wasser:


Da das Wasser offenbar nicht durch einen Lattenzaun zum Meer abfließen wollte, war klar, dass es sich bei dem Wasser um die Flut handelte. Auf unserer Fahrt zur Arbeit waren auch einige Flächen die normalerweise mit Schilf bewachsen sind mit Wasser bedeckt.
Nun gut wir begaben uns direkt nach der Arbeit auf unseren Wochenendetrip und ich hatte keine Möglichkeit den Eintrag zu schreiben. Bei der Fahrt durch New York City meinte übrigens ein Bautrupp Freitag mittags zwei von drei Spuren sperren zu müssen, um ein Miniaturschlagloch auszubessern. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wenigstens einen ordentlichen Stau verursacht!

Das meine Straßenberichte haben bislang nur teilweiße mit dem „hot and cold water“ aus der Überschrift zu tun haben ist nicht weiter schlimm, weil ich jetzt zum kalten Wasser komme:
Am Montag abend kamen wir von unserem verlängertem Wochenende nach Hause und am Dienstag Morgen vor der Arbeit war die Dusche kalt. Ar*** kalt!! Den Schock haben wir überlebt und nach der Arbeit habe ich mich mal im Schuppen umgesehen. Die Gasflamme am Boiler war aus. Zudem lief ein Rinnsal den Kessel hinunter. Es war relativ klein und wurde erst mal als vernachlässigbar eingestuft. Nach einer 14 Punkte umfassenden Beschreibung habe ich die Flamme neu entzündet. Neben einigen lächerlichen Warnungen war es eigentlich die normale Vorgehensweise: Gas abdrehen – lüften – Gas an -  Anzünden! Ich vermutete nach einigen Minuten wieder warmes Wasser zu haben. Leider war dem nicht so und aus dem Wasserhahn kam nur ein Rinnsal lauwarmes Wasser. Wieder im Schuppen „fand“ ich das übrige Wasser, das ich am Wasserhahn erwartet habe. Aus unserem Boiler ergoss sich ein kleiner Springbrunnen in den Schuppen. Also: Wasser aus – Gas aus – am nächsten Morgen die Vermieter angerufen.
Ich habe ich unser Problem mit dem Wasserfall am Boiler geschildert und sie meinte sie kümmert sich darum. Da wir noch mit der Firma abends Essen waren, habe ich sie nachmittags noch einmal angerufen, um mich über den Stand der Reparatur zu erkundigen. „Alles sei in Ordnung. Ihr solltet wieder warmes Wasser haben“ hörte ich. Passend zum Thema Wasser waren wir übrigens in einem Seafood Restaurant. Als wir zu Hause ankamen gab es natürlich kein warmes Wasser. Die gute Dame hatte unsere Gasflamme angemacht, aber den Wasserhahn abgedreht gelassen. Verständlich, dass so für sie kein Springbrunnen mehr zu erkennen war...
Heute morgen habe ich sie dann nach einer sehr erfrischenden Dusche erneut angerufen. Mittlerweile hieß es, dass der Boiler ersetzt werden soll. Heute oder Morgen. Leider fanden wir Abends wieder den alten Boiler im Schuppen.
Die nächste kalte Dusche blieb uns allerdings erspart, denn der Mann der Vermieterin kreuzte mit einem Handwerker auf. Sie brachten auch einen neuen Boiler und zum Glück eine große „Krimskrams“-Kiste mit, aus der später die passenden Anschlüsse gefischt wurden. Wir halfen ein wenig das alte Modell auszubauen.




Und freuten uns als der neue Boiler angeschlossen war.

Zur Entschädigung für drei Tage Kaltwasser wurden wir noch zum Essen eingeladen. Ab jetzt gibt es bei uns wieder wahlweise alles von kalt bis heiß aus der Leitung.

10/20/2009

Road Trip - Up to the falls and Toronto

Ich hatte ein super Wochenende! Nachdem das Wetter letzte Woche eher bescheiden war, hatten wir am Freitag doch eine recht gute Fahrt mit Stop in East Stroudsburg, wo Konrad und ich Laura eingesammelt haben, über die Appalchen (Schnee!) nach Grand Island. Grand Island ist eine Insel, die den Niagara River direkt oberhalb der berühmten Fälle teilt. Dort kamen wir gegen zehn Uhr an. Unser GPS hatte uns bis auf die letzten Meter den Weg gezeigt. Wir suchten das Haus von Chris’ Großeltern. Es steht leer und war unser Wochenenddomizil. Es war schon recht lustig im Dunkeln ein fremdes Haus aufzusuchen und durch die nicht verschlossene Hintertür einfach rein zu spazieren. Ein Bekannter hatte die Tür aufgelassen und die Heizung angemacht. Auch Licht war an. Das half nicht gerade beim finden des Hauses...
Nach einer kleinen Hausbegehung ging es zum Abendessen bevor wir Katja am Flughafen abholten. Das zweite Auto (aus West Lafayette) hatte sich auch zirka neun bis zehn Uhr angekündigt, kam aber erst gegen vier (glaube ich zumindest, weil wir schon die erste Runde geschlafen haben und ich nicht direkt wach wurde).Am nächsten Morgen haben wir zu acht Chris’ Großeltern im Altersheim besucht. Sie haben sich sehr gefreut und wir konnten uns für die Unterkunft bedanken.

Über Mittag waren wir an den Niagara Falls auf der US Seite im State Park unterwegs.
 
Entland des Lake Ontario fuhren wir nach Toronto und konnten aus stockendem Verkehr die Skyline mit Abendrot Beleuchtung bestaunen. Unser Hostel war mitten in der Stadt. Nach dem Zimmer beziehen fanden wir direkt zu Fuß in den umliegenden Straßen die passenden Locations fürs Abendessen und das Bier danach.

Unser erstes Sightseeing Ziel am Sonntag war der CN Tower.



Nachdem Amora (Insider...) aus den Händen eines Entführers gerettet wurde, konnten wir dann auch hochgefahren. Bei wolkenfreiem Himmel hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt und den Lake Ontario. Durch den Glasboden konnte man 342 Meter in die Tiefe schauen.
Bei unserem Stadtrundgang bestätigte sich der Eindruck von oben: Es gibt viel mehr Bäume als beispielsweise in New York, die Hochhäuser sind nicht soo riesig und nicht alle auf einem Fleck und es gibt auch einige kleine Häuser. Wir waren auf einem sehr schönen Uni Campus und fanden ein nettes Chinatown-Viertel. Insgesamt ist Toronto sehr sympathisch!

Nach einem üppigen und amüsanten Abendessen im Chinarestaurant im kanadischen Niagara Falls ging es wieder an die Fälle. Diesmal auf der kanadischen Seite und es war mittlerweile dunkel...


Wieder auf Grand Island gab’s die Überraschungs-Reinfeier-Geburtstagsparty für Katja.
Ihr Flieger ging bereits um sechs, sodass ich nach der Airportfahrt mal schlafen ging.
Am Niagara River machten wir noch ein Gruppenfoto (natürlich dann schon ohne Katja):


Nach einem weiteren Besuch (#4) bei Tim Horton zum Frühstücken trennten sich auch die Wege der zwei Autos wieder...

Bei Bekannten in Geneseo ließen wir uns zum Mittag Apfelkuchen servieren und fuhren danach bis zur Dämmerung durch bunte Herbstwälder.

Noch mehr Bilder als hier gezeigt findet ihr in meinem Picasa Album.

Und zum Schluss gibt’s noch ein paar IN/OUT – Schlagpunkte zum Wochenende:
IN: Tim Hortons (TIT = Tim Ist Toll); 1300 Meilen Auto fahren; viel Lachen; couple-seating; Stühle auf Rollen im Restaurant; das Auto in Kanada auf km/h umstellen; am Niagara River vor dem Frühstück joggen gehen; ...
OUT: Maut zahlen; kalt

10/16/2009

nasty weather

Heute habe ich die Elektronik-Klausur geschrieben und damit von nun an keinen Einfluss mehr auf mein Vordiplom. Bleibt abzuwarten bis die Korrektoren ihre Arbeit erledigt haben...

Nach der Arbeit waren wir Shoppen. Man muss sich ja nach einer so tollen Klausur mit minimalst Vorbereitung was gönnen. Außerdem galt es noch die passende Kleidung für das kommende Wochenende zu kaufen: Mütze und Handschuhe für Kanada!

Zudem kann man herbstlich-winterliche Kleidung nun auch hier auftragen. Wie sollte es auch anders sein? Wenn man die Klausuren hinter sich hat und die Nachmittage noch mehr genießen kann, dann wird es kalt, windig und regnerisch zugleich...


Morgen geht’s gegen Mittag von der Arbeit auf die Straße. Wir nehmen ca. 460 Meilen in Angriff. Nach dem Wochenende mit den Schwerpunkten Niagara Fälle und Toronto gibt es bestimmt wieder was zu lesen und zu sehen.


Viele Grüße in die Welt!

10/07/2009

What's the difference...

...between civil and mechanical engineers?

An meinem Arbeitsplatz hat mein Vorgänger ein Periodensystem der Elemente und einen Zettel mit eben jener Frage hängen lässen. Eine Antwort steht auch dabei, aber ich wollte schon die ganze Zeit zuerst mal euch fragen. Benutzt einfach die Kommentarfunktion und schickt mir eure Antwort mit Grüßen aus aller Welt!

10/05/2009

New Pictures!

Heute nur ein kleiner Verweis auf neue Bilder.
Es gibt neue Bilder im Manhatten-Album. Beginnend mit diesem hier (klicken!). Die Nachtaufnahmen haben wir gestern Abend gemacht. Da Laura zum Bus musste, haben wir mal eine kleine Runde mit dem Auto(!) in Manhattan gedreht.
Außderdem habe ich noch ein paar schöne Bilder vom Osten Long Islands hochgeladen: klicke hier...
Mein persönliches Lieblingsbild (ok sieht eher nach Südstaaten aus):