11/27/2009

Thanksgiving

Ich sitze hier am Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, und verdaue noch den gestrigen Abend. Mit dem Essen begannen wir eigentlich schon mittags, aber zunächst wurde in Flemington, NJ gelaufen. Wir sind hier zu Gast bei Konrads Verwandten.
Hier gab es den 5K Turkey Trot. Ein Volkslauf mit Fundraising für eine non-profit Organisation, die Behinderten und sozial schlechter gestellten Hilfe bei der Berufsausbildung bietet.
Wir platzierten uns im Starterfeld unter über 3500 Läuferinnen und Läufern. Mit Mona, Konrads Kusine, sortierte ich mich dort ein, wo man sich aufstellen sollte, wenn man einen 6min-Meilenschnitt laufen wollte (etwas über 18:00min Endzeit) Aber das wollten wir ja eigentlich gar nicht. Mein persönliches Ziel war Mona, die fast täglich joggt, zu schlagen und 21min als Endzeit anzupeilen.
Nach dem Startschuss musste man sich erst mal mit den Phänomenen eines Staus auseinandersetzen: Losrennen – zu nah beim Vordermann – langsamer machen – totaler Stillstand – von hinten in die Hacken getreten bekommen – usw. Ich glaube vor der Startlinie musste ich mindestens fünfmal anhalten und selbst danach noch dreimal bis die Masse ein bisschen mehr Dynamik entwickelt hatte. Da die Startaufstellung nach Zielzeiten bei der Menge an Teilnehmern natürlich nicht funktioniert, ging es erst mal mit ca. einem Kilometer „obstacle run“ los - bis man deutlich langsame Läufer im Slalom umlaufen hatte und genug Raum für ein eigenes Tempo hatte. Den Rest lief ich dann mein Tempo bei strahlendem Sonnenschein unter den Anfeuerungsrufen von Menschen, die am Straßenrand standen. Dazu könnt ihr auch hier ein wunderschönes Foto von mir begutachten.
Im Ziel habe ich meine eigenen Vorhaben erfüllt und bin vor Mona mit 20:40min über die Linie.

Hier noch ein paar Fakten:
Gesamtwertung 129 von >3500
Unter Männern 117 von 1901
In der 20-24 Jahre männlich Klasse 19 von 144
Durchschnittspuls 197
Maximalpuls 208

Nach ein bisschen Auslaufen und Heimfahren ging dann das Gelage los: Die ersten Biere wurden geöffnet und der Hunger mit Sandwichs, Bagels etc gestillt. Aber damit nicht genug! Denn anschließend stand immer irgendein Fingerfood oder Knabberzeug auf dem Tisch zur Vernichtung bereit. Als eine befreundete Familie gegen halb fünf zu Besuch kam starteten wir erst mal mit einem Tisch voll mit Käse, Wurst, Pastete, Shrimps, Kräckern, selbst gebackenen Brötchen, Dips und vielem mehr in eine erste intensivere Runde der Nahrungsaufnahme. Nach kurzer Pause wurde dann unser 26 Pfund Truthahn nach acht Stunden aus dem Ofen gezogen. Unser Buffettisch wurde umgeräumt und zum Truthahn gab es dann Spätzle, Kartoffelpüree, Kürbis, anderes Gemüse, Soße und was weiß ich nicht mehr alles, was den gesamten Tisch füllte. Davon wurde der Teller dann das ein oder andere mal gefüllt. Nach einer gewissen Verdauungspause folgte dann der Nachtisch aus Pfirsichauflauf, Schokopudding, Brownies, Cup-Cakes, Eis, Sahne...
Bis auf ein paar Bier mehr war dann aber auch genug im Bauch.

Jetzt sitze ich hier und warte bis Platz für Frühstück ist ;-)

11/22/2009

Atlantic City

Nach einem weiteren tollen Wochenende melde ich mich direkt schon wieder!
Wir waren im „Süden“: Atlantik City, NJ, das ist breitengradtechnisch vergleichbar mit Sardiniens Hauptstadt Cagliari.
Atlantic City, oder auch meistens kurz AC, ist in der Region für seine Casinos bekannt. Hier ist das Glückspiel erlaubt, es gibt einen großen Bordwalk, an dem die Casinos liegen, und Shoppingmöglichkeiten dürfen hier auch nicht fehlen, da es in New Jersey keine Steuern auf Textilien gibt.
Als wir mit dem Bus im Tropicana Casino ankamen, wurden Konrad und ich mit den von der Busagentur angepriesenen Casino Boni versorgt. Es gab einen 10$ Gutschein für das Buffet und eine „Tropicana Diamond Card“ mit einem Guthaben von 25$ für die slot machines. Dann warteten wir auf Laura am Motel, die mit dem Auto kam. Laura und Konrad checkten ein während ich mich bedeckt hielt und unser Domizil ablichtete:


Wir hatten ja nicht langweilig einfach so gebucht. Nein wir haben ein bisschen Abenteuer mitbestellt und dafür 60$ gespart. Wir planten zu dritt das „king size bed“ zu nutzen und damit nur einen Raum zu zahlen. Wenn wir also ins Motel gingen, dann taten wir das ein wenig zeitverzögert, um beim Typ am Check-In nicht aufzufallen, der beim einchecken erstmal darauf hingewiesen hatte, dass man keinen Besuch mitbringen dürfe.

Zunächst zogen wir dann aber los den Strand und Bordwalk zu erkunden. Entlang des hölzernen Weges werden einem vor allem Ramsch und ominöse Dienstleistungen angeboten. Es gibt Schmuck, billig Klamotten, Fresswaren, Souvenirs, psychic readings und nicht zu letzt die Männer, die einen in ihren Wägelchen den Weg entlang schieben wollen. Wir gingen so weit, dass dieser Rummel bereits aufhörte. Hier zeigte sich dann die Stadt von der schönsten Seite:

 
 

Ja dieses Haus war bewohnt! Ich glaube sogar mit deutlich mehr Menschen als es Fenster gibt.


Auch in der belebten Gegend zeigte sich AC nicht besonders schön. Zum einen ist die Stadt ein wenig planlos verbaut und an Fassaden und Strandanlagen waren Schäden der Stürme von vor zwei Wochen zu sehen. Allgemein schien es, dass diese Stadt ihre besten Jahre bereits hinter sich hatte. Es fehlte ein bisschen der Glanz und die Goldbeschichtungen an den Fassaden bröckelten.
Da wir bereits einige Zeit gelaufen waren gingen wir ins Taj Mahal Casino und beobachteten die Leute an den Spielautomaten und Tischen. Wir stellten auch fest, dass wir an den Tischspielen wegen Mindesteinsätzen von 10$, die zum Abend hin steigen sollten, lieber nicht teilnehmen werden. Es wäre auch ziemlich komisch mit einem Chip beim Roulette, Black Jack, Poker oder sonstigem Spiel einzusteigen.
Später gingen wir in die „The Pier Shops At Caesars“. Das war ein krasser Gegensatz zu den Gauklern auf dem Bordwalk, nämlich eine gut gepflegte Mall. Von einer Terrasse des Piers bot sich die Stadt dann doch noch recht fotogen.

Nach einer Umziehpause im Motel ging es dann ins Tropicana Casino. Mit Hemd und Stoffhose war man zwar schon overdressed, denn in so einem Casino findet man unglaublich viele „kaputte“ Leute. So zum Beispiel sehr viele alte Leute, die scheinbar das ausreichende Geld haben und nicht wissen was sie damit tun sollen. Dann gibt es Leute, bei denen man glaubt, dass sie bald von dannen gehen werden und jetzt noch mal ihr Glück versuchen. Und dann gibt es hier noch die junge Generation, die sich eher herausgeputzt hat und in größeren Gruppen irgendetwas zu feiern zu haben scheint. Und es gibt einfach noch so Leute die schon total der Spielsucht verfallen sind und an einem Lanyard die Karten aller Casinos der Stadt von Automat zu Automat schleppen oder einfach im Halbkoma vor einem Automaten vergammeln.
Wir frönten dann erst mal dem Buffet, das trotz Gutschein noch zehn Dollar kostete. Aber wir genossen auch die Ruhe und die Sitzgelegenheit im Essbereich, um uns einfach nur zu unterhalten.
Gut genährt zogen wir dann los, um die 50 Bonus-Dollar, die man sich nicht auszahlen lassen kann in möglichst viel auszahlbares Gewinngeld umzuwandeln. Die ersten zehn Dollar waren allerdings dann an Automaten mit zu hohem Mindesteinsatz schnell dahin. Als wir jedoch die slot machines mit einem Cent Einsatz gefunden haben, begannen wir Gewinn Coupons zwischen 2 Cent und 2,44 Dollar zu drucken. Wir sammelten uns einen ziemlich dicken Stapel zusammen, denn damit wir nicht unseren Gewinn verspielen konnten, druckten wir immer direkt den Coupon, sobald wir etwas gewonnen hatten.
Ein erster Test an der Auszahlstation hatte ergeben, dass ein eingegebener Coupon direkt ausgezahlt wird. Das wäre bei unseren Cent-Beträgen in einem Münzhaufen geendet. Wir beschlossen erst mal weiter Coupons zu sammeln und vielleicht später an einem Schalter alles in einen Betrag aufsummieren zu lassen.
Damit die Leute ihr gewonnenes Geld auch direkt wieder verspielen können, kann man das Guthaben auf den Automaten auch mit den Coupons aufstocken. Das war die Lösung unseres Münzproblems. Wir zahlten die Kleinbeträge ein, aber spielten dann nicht, sondern druckten uns am Ende einen finalen Gewinn. Nach gut vier Stunden und unglaublich viel Spaß mit Geld an dem wir ja nur gewinnen konnten, erhielten wir knappe dreißig Dollar und konnten uns zwei Pitcher Bier gönnen.

Auch nach drei Uhr saß noch der gleiche Typ an der Motelkasse. Aber er schöpfte offenbar keinen Verdacht als wir in zwei Schichten eintrudelten.
Ein „king size bed“ eignet sich übrigens problemlos für drei Personen. Wir empfehlen jedoch mehr als zwei Kissen, weil man sonst nicht die gesamte Liegefläche ausnutzt.
Nach dem auschecken aus dem Motel ging es zu den Outlet Shops der Stadt. Hier fanden wir ein Café das „breakfast crèpes“ verkaufte. Und dort vielen wir wieder als Europäer auf, weil wir nicht sofort nach dem letzten Bissen das Lokal verließen. Nein man kann auch den Kaffee noch genießen und sich unterhalten...
Nach einer Shoppingrunde gingen wir noch mal an der Pier und genossen das sonnige Wetter auf der Terrasse.


Es ist kaum zu glauben, dass es Ende November ist und nächstes Wochenende schon der erste Advent vor der Tür steht. Für nächstes Wochenende ist der Terminplan übrigens auch schon ausgereizt. Am Donnerstag ist Thanksgiving und wir werden die freien Tage in New Jersey und Pennsylvania verbringen... Davon gibt es dann sicher auch wieder viel zu erzählen.

11/17/2009

Update: The last few days

Es ist mittlerweile Dienstagabend und ich möchte noch von letzter Woche und dem Wochenende erzählen! Das mache ich erst jetzt, weil ich mich die letzten zwei Tage etwas intensiver mit der Frage nach einer Bleibe während meiner Zeit an der Purdue University im Frühjahr beschäftigt habe. Nun warte ich auf Bilder und Bericht einer Wohnungsbesichtigung, die Lydia netter Weise für mich vor Ort machen wird. Ich habe derzeit drei Wohnungen zur Auswahl und denke, dass ich mich für eine dieser entscheiden werde.

Am vergangenen Donnerstag waren wir mit Yasemin im Wales Tale. Dort haben wir zwar keine Flosse eines Wals aber sehr leckeren Lobster (ich finde das deutsche Hummer klingt blöd) gegessen. Yasemin hat erfreulicher Weise nicht das Angebot uns zum Flughafen zu fahren revidiert, als wir ihr offenbart haben, dass wir morgens um sieben abfliegen.

Während wir auf der Arbeit waren haben wir am Freitag einen Anruf der Autovermietung erhalten, dass diese unser Auto verkaufen. Noch am gleichen Vormittag haben wir auf dem Parkplatz der Firma unseren silbernen Prius II gegen das neuere Modell Prius III in schwarz eingetauscht:

Der Aufmerksame Beobachter wird sich jetzt fragen, ob unser Prius nicht grün war. Richtig! Aber dessen Schlüsselfernbedienung hatte vor zwei Wochen aufgegeben. Mit den zwei Prius II, einem Chevy HHR (einen Tag zum Reifen wechseln am Prius) und einem Ford Focus (zwei Tage als der Prius zur Inspektion war) haben wir übrigens schon 5250 Meilen zurückgelegt. Wenn die Luftline über den Atlantik befahrbar wäre, hätte ich damit locker nach Hause fahren könnnen ;-)

Am Samstag war es recht regnerisch und wir haben den Tag etwas ruhiger angehen lassen. Nachmittags haben wir eines der Mansions auf Long Island besucht. Diese großen Häuser mit Anwesen mussten bei der Einführung von Steuern an das Land abgetreten werden, da sonst die Steuern für die Eigentümer nicht bezahlbar waren. Heute beherbergen sie meist Museen und haben tolle Gärten im englischen Stil.
Wir waren im Nassau County Museum of Art. Der Garten zeigte sich bei Nieselregen allerdings nicht von der schönsten Seite und war jetzt im November auch nicht mit Nagelscherenperfektionismus herausgeputzt. Dennoch befanden sich hier einige schöne Kunstwerke.

Im Haus ist gerade eine Ausstellung mit Bildern von Norman Rockwell. Er hat seit Ende des ersten Weltkriegs bis in die 60er hinein Cover für die Zeitung Saturday Evening Post erstellt. Das bemerkenswerte dabei ist, dass er jeweils ein großes Ölgemälde erstellt hat, wovon dann letzten Endes eine Kopie die Zeitung zierte. Es war eine sehr interessante Ausstellung mit Zeitreise durch das 20. Jahrhundert. Ihr könnt einfach mal nach ihm googlen und werdet unter den Bilderergebnissen einige seiner Werke finden. Allerdings natürlich nicht in der Qualität wie die Ölgemälde, die ich gesehen habe.

Abends gab es Paranormal Activity im Kino zu sehen. Der Trailer des Films hatte allerdings ein bisschen Geschmack auf mehr gemacht, als der Film letzten Endes hergab. Dennoch baute er ganz gut die Spannung über 90min auf um sie dann in 10 Sekunden zu entladen.

Über Nacht hatten wir noch Besuch. Im SDW-Netzwerk hatte ein Student, der gerade in Cambridge ist, nach einer Übernachtungsmöglichkeit bei NYC gefragt und ist bei uns untergekommen. Vielleicht ergibt sich für unsere Bostontour bei ihm eine Schlafgelegenheit...
Gemeinsam sind wir dann am Sonntag morgen nach Manhattan gefahren. Unsere Wege trennten sich jedoch bald nach einem Kaffe bei Tim Hortens, da ich mir elektronisches Technikspielzeug zulegen musste und nun meine Fotoausrüstung um einen kräftigen Blitz erweitert habe.
Anschließend ging es zum Guggenheim Museum. Hier wurde der Blitz natürlich gleich ausprobiert:


Wir haben uns allerdings nur die Architektur angeschaut und sind dann zum Metropolitan Museum of Art gegangen. Denn dort gibt es nur „Recommended prizes“. Anstatt dem Zehn-Dollar Studententarif haben wir zwei Dollar gezahlt. Wir hatten in unseren drei Stunden Aufenthalt ja auch nicht irgendwie annähernd die Chance das halbe Museum zu sehen (Raum betreten und weiter) geschweige denn sich einen viel kleineren Bruchteil richtig anzuschauen.


 
 

Anschließend haben wir noch die Cathedral Church of Saint John the Divine, die Culumbia University, den Riverside Park und das General Grant National Memorial mit einer Bekannten von Konrad als Guide besucht.


Nach dem Abendessen ging es in den 48. Stock des Marriott Marquis Hotels am Times Square in „The View - New York's only revolving rooftop restaurant” und dort haben wir uns in einer Stunde einmal um 360° drehen lassen.
Wegen der Bewegung, den zwei Glasschichten in unterschiedlichen Winkeln und der unglaublich guten Beleuchtung im Innenraum eignete sich dieser Platz auch trotz Polarisationsfilter nicht zum Fotografieren der nächtlichen Skyline. Schön anzugucken war sie aber alle mal!

Etwas erschreckend ist der Fakt, dass ich nur noch 19 Tage bis zum Ende des Praktikums in der Firma bin. Ich freue mich aber auch schon auf Skifahren bei Vancouver und die Anschließende Tour entlang der Westküste über Weihnachten und Neujahr, bevor dann in der zweiten Januarwoche die Uni in West Lafayette beginnt.

Viele Grüße in die Welt!

PS: Im Manhattan- und Long Island Album lassen sich neue Bilder finden!

11/10/2009

Clear sky over Washington, DC

Am vergangenen Wochenende war ich in Washington, DC. Wir hatten strahlend blauen Himmel und Sonnenschein!
Da unsere kostenlose Schlafgelegenheit im Dorm der George Washington University bei Konrads Kusine war, musste natürlich neben dem Sightseeing auch ein bisschen Uni-Leben her. Freitags waren wir in einem Club und haben uns anschließend auf der Straße beim Hot Dog Verkäufer mit (Ex-)Studenten unterhalten. Samstags waren wir nach unserem Abendessen in Georgetown und einem Crêpe als Dessert bei Crêpe-Away in einer Fraternity ein bisschen Beer Pong spielen.

Bereits Freitags abends hatten wir die sogenannte Mall, den etwas überdimensionierten Grünstreifen mit all den Memorials und Monuments, nach dem Abendessen durchlaufen. Sehr beeindruckend!
Am nächsten Morgen haben wir die etwas abgelegenen Woman In Military Service For America Memorial am Arlington National Cemetery und das Thomas Jefferson Memorial joggender Weise besucht. Deshalb gibt es natürlich keine Bilder... Beim White House kamen wir auch ein erstes mal vorbei (Wenngleich es Konrad gar nicht bemerkt hat beim Rennen ;-) )
Dann ging es später noch mal mit Photo in die Mall:




Da das White House natürlich auch noch abgelichtet werden musste, haben wir es noch abends besucht:


Nachdem wir uns Sonntags im Air & Space Museum umgeschaut haben, gab's auf dem Rückweg zum Auto auch noch das obligatorische Tageslichtbild des White Houses von der Gartenseite:


Und wie meistens: Mehr Bilder im Picasa-Album!

11/01/2009

Halloween in NYC

Nachdem wir vereinzelte Kindergrüppchen mit Süßigkeiten versorgt hatten, machten wir uns gegen vier Uhr auf den Weg nach Manhattan. Ich hatte mich bereits in eine Bronzestatue verwandelt während der Hummer noch seinen Kopf, die Scheren und den Pott unter dem Arm trug.
Am Bahnhof rannten bereits die verschiedensten Figuren herum und im Zug war auch gut die Hälfte der Fahrgäste in Schale geschmissen.
Zwei Reihen hinter uns wurde deutsch gesprochen und wir machten mit ein paar Au Pair Mädels Bekanntschaft, die zum Teil aus Deutschland sind. Es waren Katze, Biene, Cop, Hexe, Pirat, usw....


An der 6th Avenue versammelten sich bereits die Massen um die Absperrungen für die Halloween Parade. Hier konnte ich noch einen ziemlich guten Platz ergattern. Mit der Parade kam leider auch der Regen. Es schüttete für ca. eine Stunde. Da genug Regenschirme hochgehalten wurden, konnte ich auch meine Kamera auspacken. Ich habe leider auch viele Schirme, Arme, Kameras, etc. fotografiert, sodass ich heute morgen ein bisschen was zu löschen hatte. Das ein oder andere tolle Bild ist aber dennoch dabei herausgesprungen.

 
 

Später hörte es auf zu Regnen und die Parade ging noch fast zwei Stunden weiter. Es waren einfach unglaublich viele Menschen auf der Straße. Egal ob in oder an der Parade. Die Parade war mit einigen Wagen und größeren Gruppen, sowie getragenen Figuren als Basis vom Veranstalterseite bestückt. Ansonsten konnte jeder mitmachen, der kostümiert war. Wenn man nicht verkleidet war, konnte man auch die Figuren tragen. Wir haben aber den Blick vom Rand genossen:

 


Nach der Parade waren wir in der Greenwich Village eine Runde durch ein paar Pubs drehen. Nach leichter Verzögerung wegen des hiesigen Sommer-/Winterzeitwechsels haben wir dann um 2:53 am den Zug zurück nach Long Beach genommen.

Mehr Bilder gibts wieder im Picasa Album