Die erste Woche hier an der Uni verging wie im Flug! Es gab einiges zu organisieren. In den Kursen sind wir schon richtig durchgestartet. Die ersten Hausaufgaben, die benotet werden, sind bereits abgegeben und ueber das Wochenende gibt es viel zu arbeiten.
Zu aller Unnot hat ein Update meiner Firewall meinen Computer zerschossen. Deshalb bin ich gerade dabei mein Windows komplett neu aufzusetzen.
Neben den ganzen Dingen die an der Uni zu erledigen waren, gabs aber auch schon das Willkommensbier mit den Amis, die in Deutschland waren, einen "Neon-Cactus"-Disco-Besuch und eine Semester-Opening-Party gestern Abend. Im Uni-Sport-Center war ich auch schon einmal schwimmen und einmal Ergo-Fahren.
Wenn ich meinen Computer wieder in Ordnung gebracht habe und alle Sachen organisiert sind, dann schreibe ich nochmal mehr.
1/16/2010
1/09/2010
Trip to the Extremes: Las Vegas, Death Valley & Grand Canyon
In Los Angeles verbrachten wir noch einen relaxten Tag, an dem wir über den Sunset Boulevard und durch Beverly Hills gecruised sind und am Strand von Venice Beach eine weitere Runde Frisbee und Pazifikschwimmen eingelegt haben.
Am Montag Nachmittag ging es dann in die Wüste.
Bei einem Spaziergang in der Wüste waren viele Spuren eines hiesigen Volkssports zu sehen: Es scheint dass in der Wüste kein Straßenschild ohne Einschusslöcher existieren darf. Patronenhülsen mischen sich stellenweise im fifty-fifty Verhältnis mit den Steinen am Boden.
Nach dem Einchecken in Las Vegas ging es einmal entlang des Strips. Am beeindruckendsten fand ich den Brunnen am Bellagio. Damit wir in den Genuss von kostenlosen Cocktail kamen, versenkten wir vier Dollar (= sechs Cocktails) in den Geldspielautomaten beim Bellagio. An anderen Orten machten wir ähnlich weiter.
Dienstags schliefen wir erst mal ordentlich aus. Nach Einkaufen und Joggen im Sunset Park war es dann an der Zeit 150 Dollar geschenkten „Promotional Cash“ pro Person zu verzocken. Leider wurden nur Jackpots ausgezahlt, die wir nicht knackten.
Nach Stops in verschiedenen Casinos zum Cocktailtrinken und dem gescheiterten Versuch ein paar Argentinier zu treffen, die wir zuvor im Hostel in Los Angeles kennen gelernt hatten, ging es dann für eine kurze Nacht ins Bett.
Am kommenden Morgen ging es nach einem schnellen Frühstück auf die Straße Richtung Death Valley. Fünfmal abbiegen, aber über zwei Stunden fahren...
Im Death Valley gingen wir am tiefsten Punkt der USA auf 86 Meter unter Normalnull auf der Salzkruste der Wüste spazieren...
... und erkundeten zwei Canyons in den Hängen des Tals.
Wir blieben bis die Sonne unterging.
Als erstes und letztes Tier zeigte sich dann ein Wüstenfuchs am Parkplatz, um das Kondenswasser der Autoklimaanlagen zu trinken. Von den Skorpionen und Schlangen, vor denen gewarnt wurde, sahen wir nichts.
Zurück in Las Vegas...
...besuchten wir „Zumanity – The sensual side of Cirque de Soleil“ Neben Akrobatik und Comedy gab es bei der Show für Mann und Frau etwas zu gucken.
Anschließend ging es in einen Club zum Tanzen, der bedauerlicherweise mit abruptem Stop der Musik und Licht um Viertel nach zwei alle Gäste vertrieb.
Mit der Erkenntnis, dass Shows nicht jeden Tag laufen, nicht alle Restaurants und Shops 24 Stunden geöffnet haben, Discos viel zu früh schließen, Hotels versteckte Gebühren erheben und kein kostenloses Internet anbieten, blieb Las Vegas ein wenig hinter den Erwartungen zurück die ich mitgebracht habe.
Nach Frühstück und Surfen im freien WLAN machten wir uns am Donnerstag auf den Weg zum Grand Canyon. Am Hover Dam machten wir einen Stop und besuchten mit einer Führung die Generatorräume im Fuß des mächtigen Staudamms und erfuhren einiges über die Region vor, während und nach dem Bau.
Am Damm trafen wir noch Katja und Katha mit Mitreisenden, die gerade andersherum vom Grand Canyon nach Las Vegas unterwegs waren.
Abends im Hotel angekommen genossen wir den Pool und mussten anschließend feststellen, dass in Tusayan, dem letzten Ort vor dem National Park, alle Restaurants (incl. Fast Food Ketten wie McDonalds und Wendys) nach elf Uhr bereits geschlossen haben.
Unseren letzten richtigen Tag der Rundereise begannen wir pünktlich zum Sonnenaufgang am Rand des Grand Canyons. Bei frischen 20° Fahrenheit und starkem Wind beobachteten wir wie der Schatten immer weiter die felsigen Hänge herabwanderte.
Nach dem Frühstück gingen wir entlang des verschneiten South Rims und genossen die Aussicht über das Tal, das der Colorado River in den Fels gewaschen hat. Mit dem Stand der Sonne und dem Blickwinkel ändert sich der Eindruck des Canyons ständig.
Gerne wären wir auch ein Stück weit in den Canyon hineingelaufen, aber die Ranger rieten wegen der eisigen Bedingungen davon ab. Erzählungen anderer Wanderer, die vorher im Tal waren, machten uns dann doch sehr neidisch. Dennoch war auch der Ausblick vom Rand ein tagesfüllendes Erlebnis.
Nun sind wir in Phoenix in Airport-Nähe angekommen, werden hier noch ein bisschen relaxen, unser Auto abgeben und dann gegen Mittag nach Indianapolis fliegen. Am Montag beginnt dann die Uni in West Lafayette.
Am Montag Nachmittag ging es dann in die Wüste.
Bei einem Spaziergang in der Wüste waren viele Spuren eines hiesigen Volkssports zu sehen: Es scheint dass in der Wüste kein Straßenschild ohne Einschusslöcher existieren darf. Patronenhülsen mischen sich stellenweise im fifty-fifty Verhältnis mit den Steinen am Boden.
Nach dem Einchecken in Las Vegas ging es einmal entlang des Strips. Am beeindruckendsten fand ich den Brunnen am Bellagio. Damit wir in den Genuss von kostenlosen Cocktail kamen, versenkten wir vier Dollar (= sechs Cocktails) in den Geldspielautomaten beim Bellagio. An anderen Orten machten wir ähnlich weiter.
Dienstags schliefen wir erst mal ordentlich aus. Nach Einkaufen und Joggen im Sunset Park war es dann an der Zeit 150 Dollar geschenkten „Promotional Cash“ pro Person zu verzocken. Leider wurden nur Jackpots ausgezahlt, die wir nicht knackten.
Nach Stops in verschiedenen Casinos zum Cocktailtrinken und dem gescheiterten Versuch ein paar Argentinier zu treffen, die wir zuvor im Hostel in Los Angeles kennen gelernt hatten, ging es dann für eine kurze Nacht ins Bett.
Am kommenden Morgen ging es nach einem schnellen Frühstück auf die Straße Richtung Death Valley. Fünfmal abbiegen, aber über zwei Stunden fahren...
Im Death Valley gingen wir am tiefsten Punkt der USA auf 86 Meter unter Normalnull auf der Salzkruste der Wüste spazieren...
... und erkundeten zwei Canyons in den Hängen des Tals.
Wir blieben bis die Sonne unterging.
Als erstes und letztes Tier zeigte sich dann ein Wüstenfuchs am Parkplatz, um das Kondenswasser der Autoklimaanlagen zu trinken. Von den Skorpionen und Schlangen, vor denen gewarnt wurde, sahen wir nichts.
Zurück in Las Vegas...
...besuchten wir „Zumanity – The sensual side of Cirque de Soleil“ Neben Akrobatik und Comedy gab es bei der Show für Mann und Frau etwas zu gucken.
Anschließend ging es in einen Club zum Tanzen, der bedauerlicherweise mit abruptem Stop der Musik und Licht um Viertel nach zwei alle Gäste vertrieb.
Mit der Erkenntnis, dass Shows nicht jeden Tag laufen, nicht alle Restaurants und Shops 24 Stunden geöffnet haben, Discos viel zu früh schließen, Hotels versteckte Gebühren erheben und kein kostenloses Internet anbieten, blieb Las Vegas ein wenig hinter den Erwartungen zurück die ich mitgebracht habe.
Nach Frühstück und Surfen im freien WLAN machten wir uns am Donnerstag auf den Weg zum Grand Canyon. Am Hover Dam machten wir einen Stop und besuchten mit einer Führung die Generatorräume im Fuß des mächtigen Staudamms und erfuhren einiges über die Region vor, während und nach dem Bau.
Am Damm trafen wir noch Katja und Katha mit Mitreisenden, die gerade andersherum vom Grand Canyon nach Las Vegas unterwegs waren.
Abends im Hotel angekommen genossen wir den Pool und mussten anschließend feststellen, dass in Tusayan, dem letzten Ort vor dem National Park, alle Restaurants (incl. Fast Food Ketten wie McDonalds und Wendys) nach elf Uhr bereits geschlossen haben.
Unseren letzten richtigen Tag der Rundereise begannen wir pünktlich zum Sonnenaufgang am Rand des Grand Canyons. Bei frischen 20° Fahrenheit und starkem Wind beobachteten wir wie der Schatten immer weiter die felsigen Hänge herabwanderte.
Nach dem Frühstück gingen wir entlang des verschneiten South Rims und genossen die Aussicht über das Tal, das der Colorado River in den Fels gewaschen hat. Mit dem Stand der Sonne und dem Blickwinkel ändert sich der Eindruck des Canyons ständig.
Gerne wären wir auch ein Stück weit in den Canyon hineingelaufen, aber die Ranger rieten wegen der eisigen Bedingungen davon ab. Erzählungen anderer Wanderer, die vorher im Tal waren, machten uns dann doch sehr neidisch. Dennoch war auch der Ausblick vom Rand ein tagesfüllendes Erlebnis.
Nun sind wir in Phoenix in Airport-Nähe angekommen, werden hier noch ein bisschen relaxen, unser Auto abgeben und dann gegen Mittag nach Indianapolis fliegen. Am Montag beginnt dann die Uni in West Lafayette.
1/04/2010
The swimming season is opened up!
Heute haben wir einen gemütlichen Tag am Pazifik verbracht. Erst waren wir noch in der hügeligen Landschaft ein bisschen spazieren. Später waren wir in Santa Barbara am Strand. Dort haben wir Frisbee gespielt und waren natürlich auch im Pazifik schwimmen. Hier ist das Wetter sehr angenehm. Kurze Hosen und T-Shirt, bzw. oberkörperfrei am Strand waren sehr angemessen.
Jetzt sind wir in Los Angeles angekommen und haben bereits den Hollywood Schriftzug und die Sternchen auf dem Bürgersteig des Hollywood Boulevards gesehen.
Jetzt sind wir in Los Angeles angekommen und haben bereits den Hollywood Schriftzug und die Sternchen auf dem Bürgersteig des Hollywood Boulevards gesehen.
1/03/2010
Redwoods & San Francisco
Nachdem wir vergangenen Montag in der Visitor Information bereits vor den offiziellen Öffnungszeiten wertvolle Tipps für den Redwood National Park erhalten haben, starteten wir den Tag mit einem Besuch am Hafen. Dort besieden Seehunde die Stege. Während die alten nur faul herumliegen spielten ein paar junge im Wasser.
Entlang des Highway 101 ging es dann nach Süden mit Stops an schönen Pazifikbuchten.
Wir liefen zum Klamath Overlook und machten später einen Trail, der durch die Wälder mit den mächtigen Redwoodbäumen hinunter zum Meer führte. Zwischen den Bäumen kommt man sich schon ein bisschen als Zwerg vor.
Auch die Farne am Boden reichen schnell bis ans Kinn und hohle Baumstämme kann man auch mit mehreren Menschen bequem betreten.
In der Meerebene haben wir eine Herde großer Hirsche beobachtet. Zuerst grasten sie etwas entfernt, aber zogen dann wenige Meter an uns vorbei.
Nach einer Pause auf einem Felsen machten wir uns an den Aufstieg zum Auto. Als wir auch noch den „Big Tree“ gesehen hatten...
... machten wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit.
Unsere Wahl fiel auf das günstigere von zwei auftreibbaren Motels in Orik. An den muffigen Geruch gewöhnte man sich mit der Zeit und wenn man beim Duschen durch die Rosen, die durch das Fenster herein wuchsen, die Wälder und Schafe hinter dem Haus betrachtete, war auch der ganze Schimmel nur noch im peripheren Blickfeld.
Unser Abendessen nahmen wir in einer Harley Davidson Kneipe ein. Mein Burger habe ich mit Elchfleisch belegen lassen. Sehr gut! Wir haben uns ein bisschen mit Leuten einer Hippie-Community aus dem nächsten Ort unterhalten und haben mit ihnen Billard gespielt. Wie sich das gehört, verdienen die ihr Geld mit dem Vertrieb einer bestimmten Pflanze und boten auch direkt mal ein ganzes Pound an.
Am nächsten Morgen holten wir uns bei der Ranger Station ein Permit um zu einem Parkplatz fahren zu dürfen und dann den Trail in die Tall Tree Groove zu laufen. Der Trail ist wirklich sehr schön und hat nummerierte Schilder, die einem auf die Beschreibungen eines Heftchens der Ranger verweisen. Man erfährt so einiges über das Gebiet: Von Indianerpfaden über die Entdeckung/Vermessung der großen Bäume bis zum unter Schutz stellen als National Park.
Leider begegneten wir weder einem Bären oder einem Berglöwen und konnten deshalb nicht unsere theoretisch erlernten Verhaltensweisen im Begegnungsfall „fight back agressively“ in der Praxis testen.
Nach einem weiteren Trail machten wir uns auf die Straße und fuhren wieder einige Meilen. Unser Ziel war ein vier Sterne Hotel im Wine County, das wir über hotwire.com zu erschwinglichem Preis ergattert haben. (Gebucht im offenen WLAN des teureren Motels in den Redwoods). Dort angekommen testeten wir erst mal den Hot Tub (Wirlpool ohne wirl) im Freien, den die Angestellte extra für uns länger geöffnet halten wollte. Natürlich ließen wir es uns aber auch nicht nehmen den deutlich kälteren Pool zu testen.
Am 30. Dezember fuhren wir durch die zwei Weinbau Täler nördlich von San Francisco, Sonoma und Napa Valley.
Da alles Privatgrund ist konnte man leider nirgendwo durch die Weinberge gehen. Über Mittag machten wir eine Wanderung am Mount Tamalpais...
... und erreichten genau richtig zur Sonnenuntergangszeit die Golden Gate Bridge von Norden. Eine geschlossene Wolkendecke behielt uns zwar das Abendrot vor, aber es war trotzdem schön zu sehen wie die Dunkelheit sich über die Brücke und die Stadt legte.
Anschließend hatten wir noch Spaß beim Fahren durch die steilen Straßen von San Francisco und konnten den V8-Motor unseres Tahoe noch ein paar Mal aufheulen lassen, wenn es steil bergauf oder mit Motorbremse bergab ging. Im H.I. City Center trafen wir Tanja aus London, ursprünglich aus Süd Afrika, mit der wir uns sehr nett unterhielten, bis unser Hunger uns zum Vietnamesen verschlug.
Den letzten Tag des vergangenen Jahres begannen wir noch einmal sportlich. Meine Mitreisenden hatten auch endlich ihre Erkältungen abgelegt und ich konnte mich die ganze Zeit erfolgreich gegen die Viren wehren. Mit unserem Auto machten wir uns auf den Weg zum Golden Gate Park um dort joggen zu gehen. Da wir ohne Navi und Stadtplan unterwegs waren, landeten wir allerdings im Presidio, wo man aber auch super laufen konnte. Auf dem Rückweg gaben wir unseren Chevy „Big Joe“ Tahoe ab, weil wir ja zwei Einwegmieten machen mussten, um eine $500 + Taxes Einwegmietgebühr von Washington State nach Arizona zu umgehen. Hier an der Westküste haben wir mit „Big Joe“ übrigens bereits 3709 Meilen zurückgelegt.
Den Rest des Tages liefen wir durch die Straßen und schauten uns das Civic Center, die Market Street, den Cable Car Turntable am Fuße der Powell Street, den Union Square, Chinatown, Telegraph Hill und Pier 39 in der Stadt an.
San Francisco ist eine unglaublich offene Stadt in der sich die Leute egal welcher Gesinnung auf den Straßen mischen. Man sieht die verschiedensten schrägen Outfits, sehr viele Obdachlose, Straßenmusiker und natürlich Touristen. Sehr häufig riecht man in den Straßen den markanten Geruch der Rauchwolken von Weed-Konsumenten.
In Chinatown waren wir in einem Tempel, der sich im obersten Stockwerk eines normalen Gebäudes befindet. Dort war jeglicher Lärm der Straßen trotz offenen Fenstern ausgeblendet und die Luft mit Räucherstäbchenduft übersättigt. Trotz Besinnlichkeit wurde allerlei für Touristen zum Kauf angeboten.
Im Café Trieste, das wir von Katha und Katja, die uns ein paar Tage vorrausreisen, empfohlen bekommen haben, ließen wir uns Kuchen und Kaffee schmecken.
Den Silvesterabend verbrachten wir mit Tanja aus dem Hostel im Misson District. Dort starteten Lydia und ich nach dem Essen mit einem Überraschungscocktail in der angezündeten Flaming Bowl für zwei.
Um Mitternacht gingen wir auf einen Hügel und sahen das Feuerwerk am Hafen aus der Entfernung. Anschließen ging es mit Margarita in einer anderen Location weiter.
Am nächsten Morgen waren wir pünktlich zum Frühstück, um um zehn Uhr auf eine kostenlose Walking Tour durch San Francisco zu starten. Leider hatte der Tour Guide des Hostels seine Neujahrstour ohne Nennung von Gründen abgesagt. Wir erkundeten dann weitere Teile der Stadt auf eigene Faust.
Nachmittags holten wir unseren neuen Mietwagen ab. Der uns zugeteilte Jeep Grand Cherokee ist leider viel kleiner als „Big Joe“, der auch eigentlich einer teureren Mietwagenklasse angehörte. Wir führen noch am Golden Gate Park vorbei, den wir ja bereits früher mal besuchen wollten, und liefen dort entland von Seen und Hügeln.
Wir wechselten auf die andere Seite des Bays und bezogen unsere Bleibe in Berkeley.
Am 02. Januar begannen wir mit einem Campus Rundgang bei der University of California und mussten leider feststellen, dass deren Botanischer Garten wegen „budget cuts“ für ein paar Wochen geschlossen hat.
Wir machten uns auf den Weg nach Santa Cruz, wo wir am Strand Frisbee spielten und die Beine in den Pazifik hängten. Das ganze am 02. Januar :-)
Wir folgten dem Highway #1 nach Süden. Wegen der frühen Dunkelheit konnten wir leider kaum die Landschaft genießen. Das fahren auf der dunklen, kurvigen Küstenstraße machte aber Spaß und bei funkelndem Sternenhimmel mit Blick auf den Pazifik habe ich auch noch nie Wildgepinkelt. Nun haben wir unseren Übernachtungsstop etwas früher als geplant bei San Simeon damit wir noch etwas von der Felsenküste bei Tageslicht zu sehen bekommen bevor dann weiter südlich Strände überwiegen sollen.
Entlang des Highway 101 ging es dann nach Süden mit Stops an schönen Pazifikbuchten.
Wir liefen zum Klamath Overlook und machten später einen Trail, der durch die Wälder mit den mächtigen Redwoodbäumen hinunter zum Meer führte. Zwischen den Bäumen kommt man sich schon ein bisschen als Zwerg vor.
Auch die Farne am Boden reichen schnell bis ans Kinn und hohle Baumstämme kann man auch mit mehreren Menschen bequem betreten.
Nach einer Pause auf einem Felsen machten wir uns an den Aufstieg zum Auto. Als wir auch noch den „Big Tree“ gesehen hatten...
... machten wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit.
Unsere Wahl fiel auf das günstigere von zwei auftreibbaren Motels in Orik. An den muffigen Geruch gewöhnte man sich mit der Zeit und wenn man beim Duschen durch die Rosen, die durch das Fenster herein wuchsen, die Wälder und Schafe hinter dem Haus betrachtete, war auch der ganze Schimmel nur noch im peripheren Blickfeld.
Unser Abendessen nahmen wir in einer Harley Davidson Kneipe ein. Mein Burger habe ich mit Elchfleisch belegen lassen. Sehr gut! Wir haben uns ein bisschen mit Leuten einer Hippie-Community aus dem nächsten Ort unterhalten und haben mit ihnen Billard gespielt. Wie sich das gehört, verdienen die ihr Geld mit dem Vertrieb einer bestimmten Pflanze und boten auch direkt mal ein ganzes Pound an.
Am nächsten Morgen holten wir uns bei der Ranger Station ein Permit um zu einem Parkplatz fahren zu dürfen und dann den Trail in die Tall Tree Groove zu laufen. Der Trail ist wirklich sehr schön und hat nummerierte Schilder, die einem auf die Beschreibungen eines Heftchens der Ranger verweisen. Man erfährt so einiges über das Gebiet: Von Indianerpfaden über die Entdeckung/Vermessung der großen Bäume bis zum unter Schutz stellen als National Park.
Leider begegneten wir weder einem Bären oder einem Berglöwen und konnten deshalb nicht unsere theoretisch erlernten Verhaltensweisen im Begegnungsfall „fight back agressively“ in der Praxis testen.
Nach einem weiteren Trail machten wir uns auf die Straße und fuhren wieder einige Meilen. Unser Ziel war ein vier Sterne Hotel im Wine County, das wir über hotwire.com zu erschwinglichem Preis ergattert haben. (Gebucht im offenen WLAN des teureren Motels in den Redwoods). Dort angekommen testeten wir erst mal den Hot Tub (Wirlpool ohne wirl) im Freien, den die Angestellte extra für uns länger geöffnet halten wollte. Natürlich ließen wir es uns aber auch nicht nehmen den deutlich kälteren Pool zu testen.
Am 30. Dezember fuhren wir durch die zwei Weinbau Täler nördlich von San Francisco, Sonoma und Napa Valley.
Da alles Privatgrund ist konnte man leider nirgendwo durch die Weinberge gehen. Über Mittag machten wir eine Wanderung am Mount Tamalpais...
... und erreichten genau richtig zur Sonnenuntergangszeit die Golden Gate Bridge von Norden. Eine geschlossene Wolkendecke behielt uns zwar das Abendrot vor, aber es war trotzdem schön zu sehen wie die Dunkelheit sich über die Brücke und die Stadt legte.
Anschließend hatten wir noch Spaß beim Fahren durch die steilen Straßen von San Francisco und konnten den V8-Motor unseres Tahoe noch ein paar Mal aufheulen lassen, wenn es steil bergauf oder mit Motorbremse bergab ging. Im H.I. City Center trafen wir Tanja aus London, ursprünglich aus Süd Afrika, mit der wir uns sehr nett unterhielten, bis unser Hunger uns zum Vietnamesen verschlug.
Den letzten Tag des vergangenen Jahres begannen wir noch einmal sportlich. Meine Mitreisenden hatten auch endlich ihre Erkältungen abgelegt und ich konnte mich die ganze Zeit erfolgreich gegen die Viren wehren. Mit unserem Auto machten wir uns auf den Weg zum Golden Gate Park um dort joggen zu gehen. Da wir ohne Navi und Stadtplan unterwegs waren, landeten wir allerdings im Presidio, wo man aber auch super laufen konnte. Auf dem Rückweg gaben wir unseren Chevy „Big Joe“ Tahoe ab, weil wir ja zwei Einwegmieten machen mussten, um eine $500 + Taxes Einwegmietgebühr von Washington State nach Arizona zu umgehen. Hier an der Westküste haben wir mit „Big Joe“ übrigens bereits 3709 Meilen zurückgelegt.
Den Rest des Tages liefen wir durch die Straßen und schauten uns das Civic Center, die Market Street, den Cable Car Turntable am Fuße der Powell Street, den Union Square, Chinatown, Telegraph Hill und Pier 39 in der Stadt an.
San Francisco ist eine unglaublich offene Stadt in der sich die Leute egal welcher Gesinnung auf den Straßen mischen. Man sieht die verschiedensten schrägen Outfits, sehr viele Obdachlose, Straßenmusiker und natürlich Touristen. Sehr häufig riecht man in den Straßen den markanten Geruch der Rauchwolken von Weed-Konsumenten.
In Chinatown waren wir in einem Tempel, der sich im obersten Stockwerk eines normalen Gebäudes befindet. Dort war jeglicher Lärm der Straßen trotz offenen Fenstern ausgeblendet und die Luft mit Räucherstäbchenduft übersättigt. Trotz Besinnlichkeit wurde allerlei für Touristen zum Kauf angeboten.
Im Café Trieste, das wir von Katha und Katja, die uns ein paar Tage vorrausreisen, empfohlen bekommen haben, ließen wir uns Kuchen und Kaffee schmecken.
Den Silvesterabend verbrachten wir mit Tanja aus dem Hostel im Misson District. Dort starteten Lydia und ich nach dem Essen mit einem Überraschungscocktail in der angezündeten Flaming Bowl für zwei.
Um Mitternacht gingen wir auf einen Hügel und sahen das Feuerwerk am Hafen aus der Entfernung. Anschließen ging es mit Margarita in einer anderen Location weiter.
Am nächsten Morgen waren wir pünktlich zum Frühstück, um um zehn Uhr auf eine kostenlose Walking Tour durch San Francisco zu starten. Leider hatte der Tour Guide des Hostels seine Neujahrstour ohne Nennung von Gründen abgesagt. Wir erkundeten dann weitere Teile der Stadt auf eigene Faust.
Nachmittags holten wir unseren neuen Mietwagen ab. Der uns zugeteilte Jeep Grand Cherokee ist leider viel kleiner als „Big Joe“, der auch eigentlich einer teureren Mietwagenklasse angehörte. Wir führen noch am Golden Gate Park vorbei, den wir ja bereits früher mal besuchen wollten, und liefen dort entland von Seen und Hügeln.
Wir wechselten auf die andere Seite des Bays und bezogen unsere Bleibe in Berkeley.
Am 02. Januar begannen wir mit einem Campus Rundgang bei der University of California und mussten leider feststellen, dass deren Botanischer Garten wegen „budget cuts“ für ein paar Wochen geschlossen hat.
Wir machten uns auf den Weg nach Santa Cruz, wo wir am Strand Frisbee spielten und die Beine in den Pazifik hängten. Das ganze am 02. Januar :-)
Wir folgten dem Highway #1 nach Süden. Wegen der frühen Dunkelheit konnten wir leider kaum die Landschaft genießen. Das fahren auf der dunklen, kurvigen Küstenstraße machte aber Spaß und bei funkelndem Sternenhimmel mit Blick auf den Pazifik habe ich auch noch nie Wildgepinkelt. Nun haben wir unseren Übernachtungsstop etwas früher als geplant bei San Simeon damit wir noch etwas von der Felsenküste bei Tageslicht zu sehen bekommen bevor dann weiter südlich Strände überwiegen sollen.
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