12/28/2009

Christmas Adventures

Nachdem wir unsere Leih-Ski in Vancouver abgegeben hatten, haben wir die Capiliano Suspension Bridge besucht. Rund um die 137 Meter lange Hängebrücke war der Park mit Milliarden von Lichtern geschmückt. Es war viel zu hell und bunt, als dass es ein Foto wert gewesen sei.

Die Brücke selbst strahlte auch 70 Meter über dem Talgrund des Capiliano Rivers.

Wie angekündigt wollten wir am 24.12. das Boing Werk in Everett besichtigen. In der Warteschlange vor der US Grenze realisierten wir allerdings, dass wir es nicht rechtszeitig schaffen werden.
Ohne fixe Termine nahmen wir den Rest der Fahrt entspannt in Angriff und machten bei wunderschönen Bergen am Wasser halt, wo sich gerade der Nebel verzog.


Nach einer Runde durch Downtown in Seattle (Stop bei der Mietwagenstation zum Eintragen von Konrad und mir als Fahrer), checkten wir in unserem Hotel am Lake Union ein. Es war mittlerweile schon später Nachmittag und wir machten uns auf die Suche nach einem Liquor Store, wo wir uns mit einem Weinchen für den Heiligabend rüsten wollten. Beim Spazieren hatten wir einen schönen Ausblick auf die erleuchtete Skyline und die etwas abseits stehende Space Needle. Wir fanden zwar keinen Liquor Store aber Buca di Beppo Das ist ein sehr großes italienisches Restaurant in dem wir neben guten Speisen auch unseren Wein bekommen haben.
Zurück im Hotel machten wir unsere kleine aber wirklich sehr schöne Bescherung.

Am ersten Weihnachtsfeiertag schliefen wir aus und machten uns auf den Weg zum Olympia/ic National Forest. Wir hatten uns im Internat den Hurricane Ridge Trail ausgesucht. Dabei hatten wir allerdings nicht beachtet, dass sich dieser auf über 5000 Fuß Hohe befindet und die Zufahrtsstraße dorthin wegen Schnees gesperrt ist.
Wir begnügten uns mit dem Heart of the Hills Trail am Rande des Parks. Hier genossen wir weiße Weihnacht im verschneiten Wald. Am Startpunkt stand ein Schild, dass auf einen 2 Meilen Trail hinwies. „Das sollten wir entspannt bis Einbruch der Dunkelheit schaffen“ dachten wir... Wir machten allerdings immer wieder Pausen  um die mächtigen Baume, die Farne und die Moose bewunderten.




Zudem war der Weg nicht immer oder manchmal gar nicht zu begehen. Einige dem Wind und/oder Schneebruch zum Opfer gefallene Baumriesen erschwerten das Vorwärtskommen. So beispielsweise wenn der Weg mal an einer Vertikalen verlief:

Als der Weg wegen dem Chaos im naturbelassenen Wald fast nicht mehr zu erkennen war und es anfing zu dämmern, machten wir kehrt. Wir gingen zwar zügig, mussten uns aber keine Sorgen machen, da der Mond schien und der Schnee den Wald aufhellte. So genossen wir auch noch neue Facetten des Weges in der Dunkelheit.

Am 26.12., der in den USA kein Feiertag ist, haben wir unsere Boing Werksführung in Everett nachgeholt und die Produktionsstätten von 747, 777 und dem neuen Dreamliner 787 von Nahem gesehen. Auf den Freiflächen standen unter anderem ein Dream Lifter (Transportflieger, der Rumpfteile des 787 aufnimmt) und der erste Dreamliner, der im Kundenauftrag gefertigt wurde.

In Seattle selbst haben wir nachmittags eine Underground Tour gemacht. Wegen Überschwemmungs- und Abwasserproblemen hatte man hier die Straßen um ein Stockwerk erhöht. Nun kann man die alten Fußwege und Raume in den ehemaligen Erdgeschossen der Gebäude auf einer sehr amüsanten Tour besuchten. Diese Tour ist wirklich sehr empfehlenswert!



Nach diesem Sonnenuntergang fuhren wir nach Portland und haben uns vor dem Schlafen noch eine Runde der berühmten lokalen Microbrewery Biere gegönnt.

Heute haben wir nach einem deftigen Dinerfrühstück eine Runde durch die Stadt gedreht. Den Nachmittag haben wir auf der Straße verbracht. In Oakland, Oregon haben wir in einer Kneipe sehr gute Sandwiches zum Abendessen gehabt. Am Ortsrand begrüßten uns die Rehe an der Straße und in der Kneipe saßen die Waldarbeiter beim Feierabendbier. Das war wirklich die bessere Wahl im Vergleich zu Fast Food an einer Raststätte-
Jetzt bin ich in Crescent City, unserem Ausgangspunkt um morgen die Redwoods zu erkunden.

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