Hier gab es den 5K Turkey Trot. Ein Volkslauf mit Fundraising für eine non-profit Organisation, die Behinderten und sozial schlechter gestellten Hilfe bei der Berufsausbildung bietet.
Wir platzierten uns im Starterfeld unter über 3500 Läuferinnen und Läufern. Mit Mona, Konrads Kusine, sortierte ich mich dort ein, wo man sich aufstellen sollte, wenn man einen 6min-Meilenschnitt laufen wollte (etwas über 18:00min Endzeit) Aber das wollten wir ja eigentlich gar nicht. Mein persönliches Ziel war Mona, die fast täglich joggt, zu schlagen und 21min als Endzeit anzupeilen.
Nach dem Startschuss musste man sich erst mal mit den Phänomenen eines Staus auseinandersetzen: Losrennen – zu nah beim Vordermann – langsamer machen – totaler Stillstand – von hinten in die Hacken getreten bekommen – usw. Ich glaube vor der Startlinie musste ich mindestens fünfmal anhalten und selbst danach noch dreimal bis die Masse ein bisschen mehr Dynamik entwickelt hatte. Da die Startaufstellung nach Zielzeiten bei der Menge an Teilnehmern natürlich nicht funktioniert, ging es erst mal mit ca. einem Kilometer „obstacle run“ los - bis man deutlich langsame Läufer im Slalom umlaufen hatte und genug Raum für ein eigenes Tempo hatte. Den Rest lief ich dann mein Tempo bei strahlendem Sonnenschein unter den Anfeuerungsrufen von Menschen, die am Straßenrand standen. Dazu könnt ihr auch hier ein wunderschönes Foto von mir begutachten.
Im Ziel habe ich meine eigenen Vorhaben erfüllt und bin vor Mona mit 20:40min über die Linie.
Hier noch ein paar Fakten:
| Gesamtwertung | 129 von >3500 |
| Unter Männern | 117 von 1901 |
| In der 20-24 Jahre männlich Klasse | 19 von 144 |
| Durchschnittspuls | 197 |
| Maximalpuls | 208 |
Nach ein bisschen Auslaufen und Heimfahren ging dann das Gelage los: Die ersten Biere wurden geöffnet und der Hunger mit Sandwichs, Bagels etc gestillt. Aber damit nicht genug! Denn anschließend stand immer irgendein Fingerfood oder Knabberzeug auf dem Tisch zur Vernichtung bereit. Als eine befreundete Familie gegen halb fünf zu Besuch kam starteten wir erst mal mit einem Tisch voll mit Käse, Wurst, Pastete, Shrimps, Kräckern, selbst gebackenen Brötchen, Dips und vielem mehr in eine erste intensivere Runde der Nahrungsaufnahme. Nach kurzer Pause wurde dann unser 26 Pfund Truthahn nach acht Stunden aus dem Ofen gezogen. Unser Buffettisch wurde umgeräumt und zum Truthahn gab es dann Spätzle, Kartoffelpüree, Kürbis, anderes Gemüse, Soße und was weiß ich nicht mehr alles, was den gesamten Tisch füllte. Davon wurde der Teller dann das ein oder andere mal gefüllt. Nach einer gewissen Verdauungspause folgte dann der Nachtisch aus Pfirsichauflauf, Schokopudding, Brownies, Cup-Cakes, Eis, Sahne...
Bis auf ein paar Bier mehr war dann aber auch genug im Bauch.
Jetzt sitze ich hier und warte bis Platz für Frühstück ist ;-)

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