11/17/2009

Update: The last few days

Es ist mittlerweile Dienstagabend und ich möchte noch von letzter Woche und dem Wochenende erzählen! Das mache ich erst jetzt, weil ich mich die letzten zwei Tage etwas intensiver mit der Frage nach einer Bleibe während meiner Zeit an der Purdue University im Frühjahr beschäftigt habe. Nun warte ich auf Bilder und Bericht einer Wohnungsbesichtigung, die Lydia netter Weise für mich vor Ort machen wird. Ich habe derzeit drei Wohnungen zur Auswahl und denke, dass ich mich für eine dieser entscheiden werde.

Am vergangenen Donnerstag waren wir mit Yasemin im Wales Tale. Dort haben wir zwar keine Flosse eines Wals aber sehr leckeren Lobster (ich finde das deutsche Hummer klingt blöd) gegessen. Yasemin hat erfreulicher Weise nicht das Angebot uns zum Flughafen zu fahren revidiert, als wir ihr offenbart haben, dass wir morgens um sieben abfliegen.

Während wir auf der Arbeit waren haben wir am Freitag einen Anruf der Autovermietung erhalten, dass diese unser Auto verkaufen. Noch am gleichen Vormittag haben wir auf dem Parkplatz der Firma unseren silbernen Prius II gegen das neuere Modell Prius III in schwarz eingetauscht:

Der Aufmerksame Beobachter wird sich jetzt fragen, ob unser Prius nicht grün war. Richtig! Aber dessen Schlüsselfernbedienung hatte vor zwei Wochen aufgegeben. Mit den zwei Prius II, einem Chevy HHR (einen Tag zum Reifen wechseln am Prius) und einem Ford Focus (zwei Tage als der Prius zur Inspektion war) haben wir übrigens schon 5250 Meilen zurückgelegt. Wenn die Luftline über den Atlantik befahrbar wäre, hätte ich damit locker nach Hause fahren könnnen ;-)

Am Samstag war es recht regnerisch und wir haben den Tag etwas ruhiger angehen lassen. Nachmittags haben wir eines der Mansions auf Long Island besucht. Diese großen Häuser mit Anwesen mussten bei der Einführung von Steuern an das Land abgetreten werden, da sonst die Steuern für die Eigentümer nicht bezahlbar waren. Heute beherbergen sie meist Museen und haben tolle Gärten im englischen Stil.
Wir waren im Nassau County Museum of Art. Der Garten zeigte sich bei Nieselregen allerdings nicht von der schönsten Seite und war jetzt im November auch nicht mit Nagelscherenperfektionismus herausgeputzt. Dennoch befanden sich hier einige schöne Kunstwerke.

Im Haus ist gerade eine Ausstellung mit Bildern von Norman Rockwell. Er hat seit Ende des ersten Weltkriegs bis in die 60er hinein Cover für die Zeitung Saturday Evening Post erstellt. Das bemerkenswerte dabei ist, dass er jeweils ein großes Ölgemälde erstellt hat, wovon dann letzten Endes eine Kopie die Zeitung zierte. Es war eine sehr interessante Ausstellung mit Zeitreise durch das 20. Jahrhundert. Ihr könnt einfach mal nach ihm googlen und werdet unter den Bilderergebnissen einige seiner Werke finden. Allerdings natürlich nicht in der Qualität wie die Ölgemälde, die ich gesehen habe.

Abends gab es Paranormal Activity im Kino zu sehen. Der Trailer des Films hatte allerdings ein bisschen Geschmack auf mehr gemacht, als der Film letzten Endes hergab. Dennoch baute er ganz gut die Spannung über 90min auf um sie dann in 10 Sekunden zu entladen.

Über Nacht hatten wir noch Besuch. Im SDW-Netzwerk hatte ein Student, der gerade in Cambridge ist, nach einer Übernachtungsmöglichkeit bei NYC gefragt und ist bei uns untergekommen. Vielleicht ergibt sich für unsere Bostontour bei ihm eine Schlafgelegenheit...
Gemeinsam sind wir dann am Sonntag morgen nach Manhattan gefahren. Unsere Wege trennten sich jedoch bald nach einem Kaffe bei Tim Hortens, da ich mir elektronisches Technikspielzeug zulegen musste und nun meine Fotoausrüstung um einen kräftigen Blitz erweitert habe.
Anschließend ging es zum Guggenheim Museum. Hier wurde der Blitz natürlich gleich ausprobiert:


Wir haben uns allerdings nur die Architektur angeschaut und sind dann zum Metropolitan Museum of Art gegangen. Denn dort gibt es nur „Recommended prizes“. Anstatt dem Zehn-Dollar Studententarif haben wir zwei Dollar gezahlt. Wir hatten in unseren drei Stunden Aufenthalt ja auch nicht irgendwie annähernd die Chance das halbe Museum zu sehen (Raum betreten und weiter) geschweige denn sich einen viel kleineren Bruchteil richtig anzuschauen.


 
 

Anschließend haben wir noch die Cathedral Church of Saint John the Divine, die Culumbia University, den Riverside Park und das General Grant National Memorial mit einer Bekannten von Konrad als Guide besucht.


Nach dem Abendessen ging es in den 48. Stock des Marriott Marquis Hotels am Times Square in „The View - New York's only revolving rooftop restaurant” und dort haben wir uns in einer Stunde einmal um 360° drehen lassen.
Wegen der Bewegung, den zwei Glasschichten in unterschiedlichen Winkeln und der unglaublich guten Beleuchtung im Innenraum eignete sich dieser Platz auch trotz Polarisationsfilter nicht zum Fotografieren der nächtlichen Skyline. Schön anzugucken war sie aber alle mal!

Etwas erschreckend ist der Fakt, dass ich nur noch 19 Tage bis zum Ende des Praktikums in der Firma bin. Ich freue mich aber auch schon auf Skifahren bei Vancouver und die Anschließende Tour entlang der Westküste über Weihnachten und Neujahr, bevor dann in der zweiten Januarwoche die Uni in West Lafayette beginnt.

Viele Grüße in die Welt!

PS: Im Manhattan- und Long Island Album lassen sich neue Bilder finden!

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